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DESCRIPTION:Tragikomödie von Florian Zeller; Mit Peter Striebeck\, Irene Christ u. a. Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als BESTES STÜCK \nThe Times schwärmt: „fantastisch“ und die französische Tageszeitung Le Figaro nennt „Vater“ sogar „eines der besten Stücke von Florian Zeller.“ \nUnd FRANCE INTER\, Paris: „Vater“ ist genau das richtige Stück\, wenn Sie das Theater lieben\, wenn Sie Emotionen lieben\, wenn Sie das Lachen lieben\, das sich auflöst in Tränen\, und wenn Sie die Tränen lieben\, die sich in Gelächter verwandeln.\nANDRÉ: Irgendwas Seltsames passiert. Als hätte ich kleine Löcher. Im Gedächtnis. Kriegt keiner mit. Winzig klein. Mit bloßem Auge nicht zu sehen. Aber ich\, ich spüre es …\n(Florian Zeller\, Vater\, 10. Szene) \nDer 80jährige André merkt\, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht\, vor Anne\, seiner älteren Tochter\, den Eindruck aufrecht zu erhalten\, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist\, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen\, mit denen er sich aber ständig zerstreitet. Ein alter Mann\, für den sich der Alltag mehr und mehr in ein verwirrendes Labyrinth verwandelt\, auf der Spurensuche nach sich selbst. Weil seine Wahrnehmung sich immer mehr verschiebt\, gerät er in eine Welt\, in der seine Biografie nicht mehr gilt\, weil die Welt\, in der sie entstanden ist\, am Verlöschen ist… \nDas Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch\, sondern aus der Erlebniswelt des 80jährigen. Durch diesen hinterhältigen Trick des französischen Erfolgsautors wird der Zuschauer emotional an die Hauptperson gebunden\, erlebt mit ihr dieselben Momente des Glücks\, teilt mit ihr die Momente des Ausgeliefertseins\, erfährt mit ihr die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen und kann wie sie immer weniger unterscheiden: Was ist Realität\, was Wahn oder Wunschvorstellung\, was Halluzination oder fixe Idee. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen. Die komödiantische Dynamik ergibt sich aus den abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptperson. \nDa Autor Zeller\, der nicht erst seit „Die Wahrheit“ einen bühnenwirksamen Theaterknüller nach dem anderen schreibt\, nicht die Krankheit in den Mittelpunkt stellt\, sondern Andrés Versuch\, dem ihn beunruhigenden Prozess der Verwirrung zu entkommen\, verstummt das Gelächter über Andrés Eigensinn und Wutausbrüche sofort\, wenn man begreift: dieser Mensch kämpft um seine Selbstachtung. Er ist nur deshalb diese unberechenbare\, aggressive Nervensäge\, weil er versucht\, seine Angst vor der fortschreitenden Hilflosigkeit zu verbergen. Die tragikomische Gratwanderung endet erst mit dem Schlussbild\, dessen nachhaltig beklemmender Wirkung man sich nicht entziehen kann. \n„Vater“\, Zellers berührendes\, 2012 uraufgeführtes Stück\, das im Januar 2015 an das Théâtre des Champs-Elysée übernommen wurde\, ist nicht nur in Frankreich\, sondern auch in England\, einer der größten Presse- und Publikumserfolge. „Ein Werk\, das die Zuschauer geschickt in seinen Bann zieht. Das Thema mag zwar ernst sein\, doch wird es ständig mit Humor aufgelockert.“ (Bristol Post) \nEs ist erstaunlich\, dass es Zeller\, dem erst 35jährigen französischen\, auch international inzwischen hoch gehandelten Shooting-Star gelingt\, dem brisanten Thema\, ein befreiendes Lachen abzugewinnen und trotz verstörender Präzision und gedanklicher Schärfe kein bleierndes Problemstück zu schreiben. Das aufwühlende Stück über einen alten Mann\, der an Alzheimer erkrankt ist\, spricht gegenwärtige Ängste an. \nKartenvorverkauf:\n\nTICKETSHOP \n\noder: \nRathaus Olpe\n\nReisebüro Harnischmacher \nOlpe aktiv \n\nTel. Ticketservice: 02761- 830\nEintrittspreis 15 € – 12 € (je nach Lage des Platzes – Schüler/Studenten 50 % Ermäßigung
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