Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde in der Arbeit für/mit Geflüchteten,

die ‚Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg‘ startet ein Projekt zur Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements. Auf der ‚Karte des Engagements‘ sollen online abrufbar die verschiedenen Initiativen, Bündnisse und Organisationen aufgeführt werden, die sich im Regierungsbezirk Arnsberg für Geflüchtete und/oder gegen Rechtsextremismus engagieren. Die Grundlage dazu bildete eine Recherche öffentlich zugänglicher Kontaktdaten. Bei dieser Recherche sind wir auf Ihre/Eure Arbeit gestoßen, die wir gerne in das Kartenprojekt aufnehmen möchten. Der Start des Projekts ist für Oktober 20127 geplant. Alle weiteren Informationen können dem Anschreiben [Anhang 1] Karte des Engagements entnommen werden. Die Informationen und Daten, die wir für eine anschauliche Übersicht benötigen, können über das angehängte Eingabeformular [Anhang 2] Abfrage Karte des Engagements eingegeben und an die Mobile Beratung per E-Mail zurückgesendet werden.

Zudem möchte ich Sie/euch auf diesem Wege auf zwei Tagungen der Mobilen Beratung hinweisen, die im Oktober in Dortmund und Hamm stattfinden werden:

  • Am 6. Oktober 2017 wird die zweite Vernetzungskonferenz für Akteur_innen in der Arbeit mit Geflüchteten sowie in der Bündnisarbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Dortmund (Reinoldinum) stattfinden. Unter dem Titel ‚Rechtspopulistische Herausforderungen im Kontext von Flucht und Asyl‘ lädt die Mobile Beratung zusammen mit dem Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) und der Bundesarbeitsgemeinschafft Kirche+Rechtsextremismus (BAG K+R) besonders Akteur_innen und Organisationen in der Arbeit mit Geflüchteten, Mitarbeitende in Jugend- und Wohlfahrtsverbänden sowie Mitglieder von Bündnissen und Runden Tischen gegen Rassismus und Rechtsextremismus ein. Wir wollen dabei die verschiedenen Akteur_innen ins Gespräch bringen und so – anschließend an die erste Vernetzungskonferenz im Februar 2017 in Villigst – eine Plattform zu einer besseren Vernetzung schaffen.
    Die Grundlage dazu bildet ein Vortrag von Henning Flad (BAG K+R) sowie vier Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunkten der Thematik. Alle weiteren Informationen sind auf dem angehängten Flyer zu finden [Anhang 3] Einladung Vernetzungskonferenz.
  • Am 13. Oktober 2017 findet in Kooperation mit der Hammer ‚WERKSTADT für Demokratie und Toleranz‘ eine Bündnistagung der ‚Mobilen Beratung NRW‘ in der VHS Hamm statt, auf der unter dem Titel ‚Aktiv sein! Aber wie? Rechten Positionen etwas entgegensetzen‘ aktuelle Herausforderungen des Rechtsextremismus und -populismus sowie Gegenstrategien diskutiert werden. Den Hauptvortrag wird Dr. Matthias Quent (IDZ Jena) halten; an den anschließenden Thementischen und in der Podiumsdiskussion werden unterschiedliche Kontexte und Handlungsmöglichkeiten in den Blick genommen.

Weitere Informationen bietet das aktuelle ‚Save the Date‘ [Anhang 4] Save the Date Bündnistagung Westfalen, ein ausführliches Programm folgt in Kürze.
Sowohl die ‚Karte des Engagements‘ als auch die beiden Tagungen zielen auf eine bessere Vernetzung und Sichtbarkeit zivilgesellschaftlichen Engagements – sei es in der Arbeit mit Geflüchteten oder in der Arbeit gegen Rechts. Wir würden uns sowohl über Ihre/Eure Teilnahme an der Vernetzungskonferenz als auch an einer Mitwirkung an der ‚Karte des Engagements‘ freuen!

Mit besten Grüße,

Leroy Böthel
Amt für Jugendarbeit der Ev. Kirche von Westfalen
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Arnsberg
Iserlohner Str. 25
58239 Schwerte
Telefon 02304-755-280
Mobil 0176-27794160
Fax 02304-755-248
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